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Vater | Grenzlandtheater Aachen

Vater

Schauspiel von Florian Zeller

Ein berührendes Stück über einen Mann, der an Alzheimer erkrankt ist.
André, Witwer, Vater von zwei Töchtern, merkt, dass sich etwas verändert – es verschwinden Sachen, er versteckt Gegenstände, er fühlt sich bedroht, verfolgt, er verliert die zeitliche und räumliche Orientierung: „Irgendetwas Seltsames passiert. Als hätte ich kleine Löcher. Im Gedächtnis. Kriegt keiner mit. Winzig klein. Mit bloßem Auge nicht zu sehen. Aber ich, ich spüre es …“ Noch lebt er allein in seiner Pariser Wohnung, versucht vor Anne, seiner älteren Tochter, den Eindruck aufrechtzuerhalten, alles sei in Ordnung, wobei es ganz offensichtlich ist, dass er allein nicht mehr zurechtkommen kann. Also organisiert sie für ihn Pflegehilfen, mit denen sich aber dieser stolze und seine Würde behauptende alte Mann ständig zerstreitet. Und nun will sie mit ihrem neuen Lebenspartner nach London gehen. Was tun? Wie vorgehen?
Zeller beantwortet diese Fragen in „Vater“ nun nicht in einer chronolgisch linearen, sondern in einer kausalen Abfolge raffiniert verschachtelten Szenen – ein Vexierspiel von Wahn und Wirklichkeit.
Ein theatralisches Spiegelkabinett, überraschend, schräg, beängstigend, aber auch komisch und schrill: ein Mann auf der Spurensuche nach sich selbst, gerät in eine Welt, in der seine Biografie und die Beziehungen, die sie mitgebracht hat, nicht mehr gelten, weil diese Welt, in der sie entstanden sind, im Untergehen, im Verlöschen ist.

„Vater“ wurde 2012 im Pariser Théâtre Hébertot mit großem Erfolg uraufgeführt und als das beste Stück 2014 mit dem Theaterpreis „Molière“ ausgezeichnet und feiert nun seinen Triumphzug an Bühnen in ganz Europa u. a. London West End und am Broadway in New York.

Mit: Klaus Lehmann (Andrè), Emilia Haag (Anne), Birger Frehse (Pierre), Sibel Polat (Laura), Aurelie Thepaut (Frau), Alexander Stirnberg (Mann)
 
Regie: Rüdiger Pape
Bühnenbild: Flavia Schwedler
Kostümbild: Manfred Schneider

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Ein Känguru wie du | Comedia Theater

Ein Känguru wie du

Die schrägste Zirkusnummer der Welt von Ulrich Hub (6+)

Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2016 (Kinder- und Jugendtheater)
 
Rolle: Lucky

Mit Peter S. Herff, Manuel Moser und Klaus Prangenberg
Regie: Rüdiger Pape
Bühne: Flavia Schwedler
Kostüme: Eva Horstmann
Musik: Raimund Groß
Premiere am 13. Februar 2016 | Comedia Theater

„Bist du eigentlich verheiratet?“ – „Nein.“ – „Bist du verlobt?“ – „Nein.“– „Dann bist du also Single!“ Der Trainer verneint wieder. „Hä?“, sagen die Raubkatzen und der Trainer antwortet: „Denkt mal ein bisschen nach. Benutzt einfach euren Kopf.“ Tiger und Panther finden, ihr Dompteur ist nicht normal. Es kann nur eine Antwort geben: Er ist schwul und das geht gar nicht ...

„Ein Känguru wie Du nach dem Buch von Ulrich Hub ist der Idealfall des Kindertheaters: Die Botschaft ist klar, aber nicht hinten drangepappt, sie ergibt sich im und aus dem Spiel. Und dieses hat Rüdiger Pape mit so großem  komödiantischen Schwung inszeniert, dass man die Pädagogik kaum spürt. (...) Der kleinen Sitznachbarin glänzten beim Schlussapplaus Tränen auf den feuchten Wangen, war es die Rührung oder das schiere Vergnügen, schwer zu sagen.“
Christian Bos, Kölner Stadt-Anzeiger

 
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Faust I | National und International

Faust - Der Tragödie erster Teil

von Johann Wolfgang von Goethe

Rolle: Mephisto
verschiedene Spielstätten national & international
darunter Helsinki, Tallinn, Köln, Bonn ...

Regie: Raphael Musiol

Man kennt ihn als wagemutigen Mediziner, inbrünstigen Philosophen, unzufriedenen Theologen und ratlosen Magier: Faust in Goethes berühmter Dichtung.

Doch in der sprachlich großartigen Tragödie wird nicht nur die Geschichte irgendeines Menschen erzählt, der dem Drange folgt, sein Selbst zu erweitern. Hier wird die Historia des modernen Menschen dargestellt. Es entsteht die Geschichte eines Mannes, der auf dem Höhepunkt seines Erfolges entdeckt, dass seiner Existenz der Sinn fehlt, dass seine Fähigkeit, Liebe zu geben und Liebe zu nehmen, verschüttet ist. Schonungslos gegen sich selbst, versucht Faust Zugang zu demjenigen zu finden, der er mit Leidenschaft sein möchte: zum eigenen Ich.

„Von ihm ließe sich jeder die Seele nehmen"
... Die Schauspieler allein lassen eine Welt entstehen. Unter ihnen ist hier besonders Alexander Stirnberg hervorzuheben. Von diesem souveränen, verführerischen Mephistopheles würde sich wohl jeder Mensch die Seele abnehmen lassen"

Peter Backof |  Kölner Stadt-Anzeiger

"Teuflisch gut auf Goethes Spuren"
... "Faust heißt die Tragödie, aber der eigentliche Star ist hier der stets präsente Teufel. Das hat Musiol klar erkannt und ebenso klar umgesetzt. Sein Mephistopheles, Alexander Stirnberg, ist einfach teuflisch gut. So gnadenlos gemein und intrigant, so bar jeden Mitleids mit seinen Opfern, dass es den Zuschauer friert. Und zugleich von einer tollkühnen Frivolität, wenn er dem kleinen Schüler (herrlich naiv gespielt von Michael Lourenco) mit Unterstützung einiger Teufelsweiber einen Schnellkurs in Sachen Sex gibt. Goethe hätte seinen Spaß gehabt." ...
Rhein-Sieg-Anzeiger

 

Ronaldo & Julia | Auf der wilden Rita | Mondpalast Wanne-Eickel

Ronaldo & Julia

von Sigi Domke

Rolle: Kappe Kapolinski

Regie: Thomas Rech

Mit Humor und Charme wird die Geschichte von zwei Wirten und ihren Familien erzählt. Die mittelschwere Katastrophe: Ihre Kneipen liegen Wand an Wand und sie vertreten zwei unversöhnliche Glaubensrichtungen - Schalke und Dortmund! Zwischen Tochter Julia Kapulinski und Nachbarssohn „Ronaldo“ Montakowski funkt es allerdings heftig – kaum vorzustellen, sollten das ihre Familien erfahren ... Genau das tun sie natürlich.

Ob die Liebe siegt? Das wird an dieser Stelle nicht verraten! Wir empfehlen nur: Selber anschauen! Angezettelt hat den Zoff der sensationell erfolgreiche Ruhrgebietsautor Sigi Domke, auf die Bretter bringt ihn Thomas Rech und ausgetragen wird er vom hinreißenden Mondpalast-Ensemble. „Ronaldo & Julia“ ist die Komödie für alle Ruhrgebietler, die das Ruhrgebiet lieben. Für alle Nicht-Ruhrgebietler, die das Ruhrgebiet lieben. Für alle Ruhr- und Nicht-Ruhrgebietler, die den Fußball lieben. Für alle Ruhr- und Nicht-Ruhrgebietler, die Shakespeare lieben. Und für alle anderen sowieso!

Auf der wilden Rita

von Sigi Domke

Rolle: Franz Brand
Regie: Thomas Rech

Selbst Mick Jagger würde blass vor Neid, wenn er miterleben könnte, wie auf der "Wilden Rita" zwei muntere Damen mit ihrem Teilzeitzivi vier scharfe Herren so richtig aufmischen.

Es geht turbulent zu auf dem alten Kahn am Kanal von Wanne-Eickel! Die Handlung ist herrlich verrückt: Mia Liebchen liegt mit ihrem Kahn „Rita“ seit 30 Jahren im Wanner Hafen vor Anker. Jetzt gehöre sie ins „Haus Abendfrieden“, meinen ihre Kinder, die den alten Kahn verscherbeln möchten. Kommt überhaupt nicht in Frage, meint hingegen Mias Freundin Hanne. Sie überredet Mia zur Gründung einer Senioren-WG auf dem alten Kahn. Mit ihren WG-Mitbewohnern feiern die Ladies einen „Summer of Love“ mit Jimi Hendrix Sessions und einer Tüte — natürlich von Aldi! Randvoll mit praller Ruhrgebietskomik, rührseliger Ruhrgebietsromantik und garantiert jugendfreiem Ruhrgebietssex. Prädikat: ein Stück zum Verlieben!

weitere Produktionen

"Draussen vor der Tür" Rolle: Schwiegersohn des Oberst
Regie: Neidhard Nordmann

"Ein Sommernachtstraum"
Rolle: Lysander
Regie: Neidhard Nordmann

"Der Diener zweier Herren"
Doppelrolle: Doktor Lombardi und sein Sohn Silvio
Regie: Jörg Kaehler

"Phantom der Oper" (Phantom)

"Der nackte Wahnsinn" (Tim)

"Die Gerechten" (Ivan Kaliajew)

"Beckett-Fragmente, 4 Einakter" (Person A und der Protagonist)